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Druckluftaufbereitung

Die Druckluftaufbereitung ist ein bedeutender Bestandteil der Druckluftanlage, um unproblematische Funktion der Druckluftverbraucher sicherzustellen und um Betriebsstörungen und Produktionsausfälle zu vermeiden. Verunreinigungen begünstigen Abnutzungen an Gleitflächen und an den Dichtungen und beeinträchtigen Funktion und Lebensdauer der Pneumatikbauteile.

In meiner Anfangszeit musste man erst mal eine bestimmte Zeit warten, ob man nun eine Luftleitung oder gar eine Wasserleitung  geöffnet hatte. Druckluftaufbereitung, das war in der Zeit, einmal wöchentlich den Druckluftbehälter entleeren und mehr nicht.

Heute kann man in der Regel, durch Filtration, jede verlangte Druckluftqualität erlangen. In der DIN-Norm ISO 8573-1 werden die beträchtlichen Belastungen der Druckluft mit Partikeln, Wasser und Öl eingeteilt, so das man die benötigte Beschaffenheit darlegen kann.

 

 

Bypassleitung-Trockner Druckluftaufbereitung

Kälte-Drucklufttrockner in der Druckluftaufbereitung mit Vorfilter, Bypassleitung und Feinfilter in der Druckluftaufbereitung.

 

Trennstrich Druckluftaufbereitung

Luftfilter eines Schraubenverdichters.

Angesaugte Luft im Verdichtungsvorgang enthält noch Schmutzpartikel und andere Substanzen, auch ist die Luft noch recht feucht (Luftfeuchtigkeit). Ein Luftfilter, der dem Ansaugregler vorgeschaltet ist, hält nur die groben, anhaftenden Schmutzteile zurück. Die so erzeugte Druckluft wird in einem Luftkühler vorbehandelt, bevor sie den Druckluftspeicher erreicht. Der Speicher (Kessel) trägt zur Wärmeentziehung der Druckluft bei, um bereits hier Feuchtigkeit auszuscheiden. Druckluftspeicher dienen auch zum Ausgleich von Druckschwankungen innerhalb des Druckluftnetzes.

 

  Filterelemente in der Druckluftaufbereitung.

   Filterelemente in der Druckluftaufbereitung

 

 

Nach dem Druckluftspeicher  sollte ein Wasserabscheider bzw. ein Zyklonabscheider eingebaut werden, welcher vorab schon die ersten flüssigen Verunreinigungen in der Druckluft beseitigt.

Nun sollte die erzeugte Druckluft über einen Vorfilter (Partikel-, Wasser- und Ölentfernung) zum Drucklufttrockner  zur weiteren Verbesserung geführt werden. Die Drucklufttemperatur beträgt zwischen 25C und 40C und ist immer noch mit Wasserdampf gesättigt. Das bedeutet, dass sich die Druckluft auf ihrem Weg zum Verbraucher weiter abkühlt und dadurch in der Druckluftleitung Wasser absondert.

Kühlt man Druckluft bei einem festen Umgebungsdruck ab, so ist ab einer bestimmten Temperatur der Sättigungsgrad überschritten und das Wasser beginnt zu kondensieren. Diese Temperatur ist der so besagte Taupunkt.

Man unterscheidet zwei Trocknungsmethoden:

●  Kondensation (Wasserabscheidung durch Taupunktunterschreitung)

●  Sorption (Trocknung durch Feuchtigkeitsentzug)

Nach der Trocknung enthält die Druckluft nur noch in geringem Maße feinste Öltröpfchen und Verschmutzungen. An dieser Stelle wird ein Hochleistungsfilter eingesetzt, welcher eine Partikelentfernung von 0,01 Micron hat, einschließlich Wasser und Öl.

Die aufgeführten Bauteile wurden alle mit einem elektronischen Kondensatabscheider ausgestattet. Das ausströmende Kondensat enthält Restölmengen und wird in einem Öl - Wasser - Trenner eingeleitet und aufbereitet.

Wöchentlich sollte man den Öl - Wasser - Trenner begutachten, ob die Substanzen in der Aktivkohlestufe ausreichend ausfiltriert werden, ansonsten sollte man die Aktivkohle wechseln.

 

Trennstrich Druckluftaufbereitung

Dieser Weg der Druckluftaufbereitung hat sich bei mir, im Industriebetrieb, bestens bewährt.

 

Zeichnung Anlage Druckluftaufbereitung

    Info Druckluftanlage Hier gibt es eine Zeichnung

 

Natürlich kann man diese Druckluftaufbereitung für jede Anwendung noch weiter spezifizieren.

 

Druckluftaufbereitung

Jetzt ist der Weg frei zur Anwendung.

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