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Die mir bekannten Schraubenkompressoren für dir
Drucklufterzeugung, enthalten zwei
schraubenförmige parallel angeordnete Rotoren, die nach
dem Verdrängungsprinzip arbeiten. Beide drehen sich
jeweils in gegenläufiger Richtung im Verdichtergehäuse.
In 4 Phasen erfolgt der Verdichtungsvorgang beim
Schraubenkompressor.
1. Phase:
Über die Einlassöffnung tritt die Luft in das
Verdichtergehäuse ein. Die Zahnlücken füllen sich mit
Luft.
2. Phase:
Die sich drehenden Rotoren blockieren die
Einlassöffnung, damit setzt die Verdichtung der
eingeschlossenen Luft ein. Durch die ineinander
greifenden Zähne und das umschließende Rotorgehäuse wird
der Zahnlückenraum während der Drehung verkleinert.
3. Phase:
Die Verdichtung setzt sich fort, bis die immer kleiner
werdende Zahnlücke die Auslassöffnung erreicht.
4. Phase:
Die verdichte Luft strömt aus dem Rotorgehäuse aus.
Bei den Öleingespritzten Schraubenkompressoren wird in
der Phase 2 Öl in die Verdichtungsräume eingespritzt.
Dies unterstützt die Kühlung und dient zur
Schmierung der Lager, es beugt ein metallisches Berühren
der Rotoren vor und dichtet den Zwischenraum zwischen
dem Rotorgehäuse und den Rotoren ab. Das eingespritzte
Öl durchströmt zusammen mit der Luft die Verdichterstufe
und tritt als verdichtetes Luftölgemisch aus der
Verdichterstufe aus. Dieses Luftölgemisch wird in einem
Ölabscheidefilter von der Druckluft getrennt, in einem
Ölkühler zurückgekühlt und dem unter Verdichterenddruck
stehenden Ölbehälter zum erneuten Verwendung wieder
zurück geführt. Auch die so erzeugte Druckluft wird in
einem Luftkühler vorbehandelt, bevor sie den
Druckluftspeicher erreicht. (Mehr ist unter
Druckluftaufbereitung zu lesen.)
Die Temperatur kann bei diesem Prozess 110°C erreichen.
120°C darf sie nicht übersteigen!
Diese Wärme kann man für Brauchwasser- und
Heizwassererwärmung ausnutzen.
Die günstigste Lösung ist aber, sie einfach gezielt als
zusätzliche Raumheizung zu nutzen.
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